Schottische Dörfer

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Beziehungsweise ein schottisches Dorf steht im Mittelpunkt meines ersten Reiseartikels für Merian.de: das Craft Village Balnakeil. Dort leben seit den 1960er-Jahren Kunsthandwerker und Künstler, seit sechs Jahren zaubert dort auch ein Chocolatier feinste Pralinen.

Für die ganze Story bitte hier entlang: 

http://www.merian.de/magazin/das-kuenstlerdorf-balnakeil-in-schottland.html

S- und U-Bahn-Monitor Berlin

Seit ich an der Freien Journalistenschule beim Workshop Datenjournalismus mitgemacht habe, interessiert mich das Thema brennend. Dozent Lorenz Matzat, der mit seinen Kollegen von OpenDataCity vor kurzem den Zugmonitor für die SZ entwickelt hat, wurde jetzt auch für seinen Wohnort Berlin aktiv.

Beim 2. Berlin Open Data Day (BODDy) setzte das OpenDataCity-Team den S- und U-Bahn-Monitor für Berlin um und schreibt dazu auf seinem Blog: "Wir denken, dass mit ÖPNV-Daten – stünden sie als Open Data (Fahrplan, Positionen etc.) zur Verfügung – enorm interessante Dinge geschehen könnten. Unser Prototyp soll eine Ahnung davon vermitteln. Wir freuen uns über Feedback (info-at-opendatacity.de)."

Hier geht's zum Prototypen des Monitors: 

http://www.opendatacity.de/labs/sbahnberlin/prototyp/app.html

Suchmaschinen und Datenschutz

Wie schon in meinem Post über die Filter Bubble angekündigt, habe ich einen Artikel zum Thema Suchmaschinen, die keine Nutzerdaten sammeln, geschrieben. Er ist in der aktuellen Ausgabe der Zahnärztlichen Mitteilungen unter www.zm-online.de zu lesen - oder gleich hier:

Click here to download:
EDV-Anti-Datensammler.pdf (103 KB)
(download)

Feldlerchen-Trara

Mein Schreibtisch in Berlin ist verwaist - diese Woche arbeite ich in der Eifel, schön bei offenem Fenster. Während ich mich drinnen durch mein Recherchematerial wühle (Thema ist Altersvorsorge), schlagen draußen die Feldlerchen Alarm.

Aber sehen und hören Sie selbst!

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(download)
 

Hübsche Dinge, schlaue Dinge

Gerade habe ich mich ausführlicher mit den Nominierungen für den Grimme Online Award beschäftigt, die am 20. Juni in Köln verliehen werden. Es sind wirklich schöne Onlineprojekte dabei, unter anderem die großartige Audio-Slideshow-Serie berlinfolgen von taz.de und der Agentur 2470media.de

Spannend sind auch die datenjournalistischen Arbeiten, die die Jury nominiert hat. Allen voran die Seite Parteispenden-Watch, ebenfalls erschienen bei taz.de. Konzipiert und umgesetzt wurde die interaktive Karte von der Agentur OpenDataCity

Liebhaber von NYC und alle, deren Herz für Hip-Hop schlägt, sollten sich die Miniserie New York Minute von arte anschauen. Starke Protagonisten, schöne Bilder. Neben den kurzen Reportagen, können User in einer Hip-Hop-Enzyklopädie lesen und dort auch selber Beiträge einstellen. 

ePetition unterzeichnen

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat vor kurzem Pläne vorgestellt, nach denen Selbständige ab 2013 verpflichtet werden sollen, unabhängig von ihrem Einkommen monatlich 350 bis 450 Euro Rentenversicherung zu zahlen.

Während ich finde, dass viele Selbstständige sich früher mit dem Thema Altersabsicherung beschäftigen sollten und sich auch eine entsprechende Versicherung zulegen sollten, halte ich nichts von dem Pflichtbetrag, den sich das Ministerium vorstellt. Für viele Freie ist das nicht zu schaffen.

Wer ähnlich denkt oder andere Einwände gegen diese Versicherungspflicht hat, kann noch bis zum 22. Mai die ePetition dagegen unterzeichnen:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bp...

 

Leben in der Filter Bubble

Ich arbeite gerade an einem Artikel über Suchmaschinen, die eine anonyme Websuche ermöglichen, unter anderem DuckDuckGo.com. Bei der Recherche bin ich auf einen TED-Talk gestoßen, den der Polit-Aktivist Eli Pariser im Februar 2011 gegeben hat und den ich sehr spannend fand - gerade vor dem Hintergrund, dass ich das Internet oft als Recherchequelle nutze.

Thema des Vortrags ist, was Pariser die "Filter Bubble" nennt. Darüber hat er, ebenfalls im vergangenen Jahr, ein Buch mit dem Titel "The Filter Bubble - What the internet is hiding from you" veröffentlicht. Wie der Titel schon andeutet, geht es darum, dass Suchmaschinen und andere Websites die Interessen und Suchpräferenzen von Usern auswerten und personalisieren - sie legen einen maßgeschneiderten Filter für uns an.

Eine Standardsuche gebe es auf Google nicht mehr, erklärt Pariser im TED-Talk und zitiert den ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt: "It will be very hard for people to watch and consume something that hasn't in some sense been tailored for them." 

Dazu könnte man jetzt sagen: Super, dank meines Filters komme ich ohne Umwege zu den Informationen, die mich am meisten interessieren. Das hat in der Tat praktische Seiten, ist aber auch problematisch, wie Pariser richtig anmerkt: "Your filter bubble is your personal unique universe of information that you live in online. What's in your filter bubble depends on who you are and what you do. But the thing is: You don't get to decide what gets in and - more importantly - you don't see what gets edited out." Die Filterblase mache es schwer, mit anderen Meinungen in Kontakt zu kommen oder ausgewogen informiert zu werden, kritisiert er.

Um das zu verdeutlichen, erzählt Pariser von einer Google-Suche, die zwei seiner Freunde während des arabischen Frühlings gestartet haben. Beide googelten das Wort "Egypt". Während Freund A Nachrichten zu den politischen Ereignissen erhielt, wurden bei Freund B hauptsächlich allgemeine Infos über das Land und touristische Ziele gelistet. 

Pariser sieht das als eine Art Zensur und fordert transparente Algorithmen sowie die Möglichkeit für User, ihre Präferenzen selbst festzulegen.

Hier geht's zum TED-Talk: http://www.thefilterbubble.com/ted-talk  

 

Die Schönheit leerer Teller

Kleiner Nachtrag zu Moritz Guth, den ich kürzlich in einer Audio-Slideshow porträtiert habe. Er kann nicht nur exzellent kochen, sondern fotografiert auch gut. Wenig überraschend haben seine Motive oft etwas mit Essen zu tun: Seit einigen Monaten fotografiert er in Restaurants und Cafés seine leer gegessenen Teller. Klingt banal, ist aber sehr hübsch anzuschauen. An der Bilderserie gefällt Moritz vor allem, dass sie "Platz für das Alltägliche lässt". 

Hier also meine dringende Empfehlung zum Besuch von http://what-i-ate.posterous.com